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Bildungsmanagement und Personalentwicklung – in vielen Unternehmen noch eine „Digitale Wüste“

Während in den Bereichen CRM, ERP, Finanzen, Controlling sowie Office auf vorhandene Softwarelösungen zurückgegriffen wird, ist das Bildungsmanagement (Organisation von Aus-, Fort- und Weiterbildungen) und die Personalentwicklung noch weitgehend eine digitale Wüste.

Dabei kann man mit einer IT-gestützten Lösung im Bildungs- und Talentmanagement Arbeitsabläufe sowie auch abteilungs- bzw. organisationsübergreifende Workflows deutlich vereinfachen. Die passenden Auswertungen geben Mitarbeiter und Vorgesetzten eine Transparenz und Entscheidungsunterstützung. Die richtigen, notwendigen und passenden Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sind schnell gefunden und können gezielt geplant und durchgeführt werden. Böse Überraschungen bei Audits oder im Streitfalle gehören somit der Vergangenheit an.

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Mitarbeiterförderung gegen Wechselbereitschaft

Unternehmen wünschen sich motivierte, engagierte Mitarbeiter, die sich regelmäßig weiterbilden. Allerdings auf eigene Kosten, denn nur 50% aller Unternehmer ermöglichen Ihren Mitarbeitern betriebliche Weiterbildungen. Dies stört viele Arbeitnehmer und kann sogar zu deren Kündigung führen.

In der heutigen Zeit wird dem subjektiven Karriereerfolg eine immer größere Bedeutung beigemessen. Die meisten Menschen haben das Ziel sich zu verbessern, neue Aufgaben zu bewältigen oder in und an Ihrem Job zu wachsen. Dabei geht es oft weniger darum Karriere zu machen und Gehaltserhöhungen zu erhalten, sondern darum persönliche Ziele zu erreichen und Herausforderungen zu meistern. Davon profitieren natürlich auch Unternehmen, doch ohne Weiterbildung ist dies jedoch kaum umsetzbar.

Gerade deshalb ist es erstaunlich dass nur knapp die Hälfte aller Arbeitnehmer von Ihren Betrieben die Möglichkeit geboten bekommen sich regelmäßig außerbetrieblich weiterzubilden. Inzwischen fühlt sich bereits jeder dritte Mitarbeiter im Hinblick auf seine persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten und seiner Karriereplanung  nicht von seinem Vorgesetzten unterstützt. Das sagt eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW).

Das hat große Auswirkungen auf die Mitarbeiterzufriedenheit, denn wer seltener gefördert wird ist oft unzufriedener mit seiner Arbeit. Die kann sogar in einer Kündigung enden. Über 40% der befragten 18- bis 35-Jährigen gaben an, sich bei einem Jobwechsel für das Unternehmen zu entscheiden, das Ihnen Weiterbildungen ermöglichen würde.

Dennoch hilft es nicht einfach nur Weiterbildungen für seine gesamte Mitarbeiterschaft anzubieten. Das Bildungsangebot muss immer einen direkten Nutzen für den einzelnen Teilnehmer haben. Während der Vertriebler z. B. von einem Rhetorikkurs profitiert, möchte der Kollege aus dem Eventmanagement lieber seine MS Project-Kenntnisse erweitern. Wichtig ist allerdings nicht nur das Thema. Auch die Art der Inhalte. Über zwei Drittel der Studienteilnehmer der IHK Studie „Aufstieg mit Weiterbildung“ von 2014 erwarten bei einer Weiterbildung vor allem konkretes Fachwissen. Nur 10% hatten auch Interesse daran theoretische Hintergründe vermittelt zu bekommen.

Sollten Sie diese Wünsche Ihrer Mitarbeiter beachten, erhöhen Sie durch Ihre Förderungsmaßnahmen nicht nur Motivation und Produktivität. Sie werden auch interessanter für zukünftige Bewerber. Denn Von einer Weiterbildung profitiert meist nicht nur ein einzelner Mitarbeiter, sondern das ganze Unternehmen.

Innovativ gegen den Fachkräftemangel

Mit IT-gestützter Personalentwicklung und offener Firmenkultur Mitarbeiter binden

Personal ist das zentrale Thema für innovative Unternehmen. Genauer: die besten Mitarbeiter zu finden und an die Firma zu binden. Denn engagierte Mitarbeiter begeistern Kunden und sorgen für eine positive und produktive Unternehmenskultur. Eine wichtige Antriebsfeder für Mitarbeiter ist ihre persönliche und fachliche Entwicklung. Diesem Umstand spielen die wachsenden Anforderungen etlicher Branchen in die Hände. Um die Produktionsqualität zu sichern, verlangen etwa Automobil-Hersteller von ihren Zulieferern einen kontinuierlichen Nachweis über Fortbildungen und Zertifikate ihrer Mitarbeiter. Auch Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen müssen gegenüber Krankenkassen und externen Qualitätsprüfern jederzeit die Qualifikation der Mitarbeiter belegen können.

Das Interesse an IT-gestützten Tools zur Personalentwicklung wächst deshalb – das ist der Tenor vieler Personal-Messen in der DACH-Region. Unternehmen wollen ihr Personal gezielt fortbilden, haben aber mangels Software selten einen kompletten Überblick über den gegenwärtigen Stand. Führungskräfte und aktive Mitarbeiter stehen oft im Fokus, aber es fehlt die Transparenz für das gesamte Unternehmen. So fallen gerade die zurückhaltenden Mitarbeiter durchs Raster. Diese Unternehmen verpassen dadurch Chancen, Mitarbeiter zielorientiert weiterzuentwickeln und mehr Umsatz und Profit zu erwirtschaften. Die ideale Softwarelösung verbindet die Seminarorganisation von firmeneigenen Fortbildungen einerseits mit einer Personalentwicklung andererseits, die einen Datensatz für jeden einzelnen Mitarbeiter enthält, der über seinen gegenwärtigen Bildungsstatus informiert sowie seine künftige Karriere- und Bildungsplanung prognostiziert.

In den nächsten Wochen werde ich Ihnen hier drei Unternehmensbeispiele zeigen, wie professionelle Software die Arbeit der Bildungsmanager erleichtern und unterstützen kann. Bleiben Sie dran!

© 2018 Andreas Nau