BEITRAG

Wie wir unsere Ziele finden, oder: Wo bleibt der Spaß?

Tal David Ben-Shahar, der in Harvard in den Bereichen der positiven Psychologie und Führung forscht, begeistert in seinen Vorlesungen viele Studenten mit seinen Gedanken zu wertvollen Zielen. Man sagt, er hält den Zuhörerrekord mit fast 900 Studenten in einer Vorlesung! Er hat auch zum Thema Glück mehrere erfolgreiche Bücher geschrieben, wie zum Beispiel den Titel ›Happier: Can you learn to be happy?‹.


Ben-Shahar hat eine wichtige Botschaft für uns, wenn wir danach fragen, wie wir unsere Ziele finden: Unsere individuellen, selbstbestimmten Ziele finden wir in der Schnittmenge unserer eigenen Stärken, der starken inneren Bedeutsamkeit des Ziels und der Tätigkeiten, die uns Spaß machen. Das sind die drei wichtigsten Aspekte auf den Punkt gebracht, die wir beachten sollten, wenn wir uns ein Ziel setzen.

Eigene Stärken, Bedeutsamkeit und Spaßfaktor: Diese Grafik gefiel mir, als ich sie zum ersten Mal sah, sofort sehr gut, weil sie uns zweierlei Dinge zeigt: Zum einen ist es wichtig, Ziele nicht ohne einen Kontext zu bestimmen, sondern die Aspekte mitzudenken, die wichtig sind, um die Ziele später auf wertvolle Weise zu erreichen. Zum anderen zeigt uns die Grafik, woran es oft liegt, wenn man daran scheitert, sein Ziel zu erreichen: nämlich an einem Missverhältnis jener Aspekte.

Wenn ich in meinen Seminaren jemanden treffe, der mir sagt, dass er unzufrieden oder unglücklich sei, schauen wir uns oft gemeinsam dieses Schnittmengenbild an – und überlegen, wo der Knackpunkt ist. Und sehr häufig kommen wir auf diese Weise zu einem neuen wertvollen Ansatz oder sogar einer Lösung.

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