Kategorie: Employer Branding (page 1 of 2)

Talent Management 4.0: Personalentwicklung im Digitalzeitalter

Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitern im Rahmen ihres Talent Managements regelmäßige Aus-, Fort- und Weiterbildungen an. Häufig sind diese aber noch nicht ganzheitlich organisiert und in vollem Umfang digital gesteuert. Welche wertvollen Chancen sich Unternehmen damit vergeben …

Talent Management: Lebenslanges Lernen ist Pflicht – nicht Kür

Schnell, schneller am schnellsten: Das Digitalzeitalter steht unter dem Diktat der Beschleunigung. Immer neue Technologien und Prozesse werden eingeführt und Arbeitnehmer müssen sich auf eine Arbeitswelt vorbereiten, die sich ständig verändert.

Nicht nur Arbeitsinhalte verschieben sich mit der zunehmenden Automatisierung kontinuierlich und erfordern Wissen, das stets auf dem neuesten Stand ist. Auch müssen Arbeitnehmer regelmäßig geschult werden, um neue technologische Anwendungen perfekt ausführen zu können. Sonst erfüllt die neue Technik ihren Zweck nicht.

Diese Faktoren machen lebenslanges Lernen und ein ausgeklügeltes Talent Management zum Muss. Dazu müssen Entscheider aber zunächst verstehen, dass Lernen im Digitalzeitalter nicht mehr das ist, was es einmal war. Weiterlesen

Wie Work-Life-Blend Topmitarbeiter begeistert

Besucher unseres Firmenneubaus in Metzingen bekommen immer große Augen: Vom Foyer aus zieht sich eine Kletterwand über alle vier Etagen nach oben. Wir haben einen Fitness-Raum mit Laufband, Kraftgerät und Tischtennisplatte. In einer Besprechungsecke hängen zwei Schaukeln. Gemütliche Sitzecken laden zu einem Plausch ein. Und dann höre ich von Besuchern häufig die Frage: „Wird bei Euch eigentlich auch gearbeitet?“

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Work-Life-Blend – Arbeiten soll auch Leben sein

Thomas Sattelberger, unter anderem ehemaliger Telekom-Vorstand, sagte einmal: »Work-Life-Balance ist ein Denkfehler. Wenn Menschen sich stark auf eine ausgeglichene Work-Life-Balance fokussieren, ist das eher ein Zeichen dafür, dass sie ihr richtiges Leben noch nicht gefunden haben.« Und tatsächlich ist die heute in aller Munde liegende »Work-Life-Balance « nicht wirklich zu Ende gedacht.

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Eine Arbeitgebermarke zieht passende Mitarbeiter an

Wer in Firmenkultur investiert, spart bei der Personalgewinnung

Laut Branchenverband Bitcom fehlen derzeit 43.000 IT-Spezialisten und sechs von zehn Unternehmen suchen vergeblich nach Fachkräften. Die Zahlen schwanken, aber seit Jahren klagt die Branche über Fachkräftemangel. Dagegen erhielt Easysoft im vergangenen Jahr durchschnittliche eine Initiativbewerbung pro Tag. Und ich kenne Hoteliers und Gastronomen, Maschinenbauer oder Handwerker denen es ähnlich geht. Ihre Kollegen suchen händeringend Azubis und Mitarbeiter, während sie selbst gut zurechtkommen. Denn: Ihre Unternehmen sind eine Marke. Sie ziehen potentielle Mitarbeiter an.

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Ein gutes Arbeitsklima ist der Grundstein für erfolgreiche Unternehmen

Ein gutes Arbeitsklima ist heutzutage für die meisten Berufstätigen einer der wichtigsten Faktoren, der entscheidet, ob Sie mit Ihrer Berufswahl zufrieden sind. – Und das unabhängig davon wie viele Stunden sie täglich arbeiten. Doch was macht ein gutes Arbeitsklima aus? Und was kann jeder einzelne dazu beitragen das richtige Umfeld für gute Leistungen und motivierte Kollegen und Mitarbeiter zu schaffen?

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Arbeitszeitmodelle: Wie arbeiten unsere Nachbarn?

Flexible Arbeitsmodelle sind im Moment immer wieder in der Diskussion. Vor allem im Vergleich zu anderen Ländern. Und das nicht erst seit in den Niederlanden das Recht auf Homeoffice eingeführt wurde. Doch wie sieht es wirklich in anderen Ländern aus? Wir haben für Sie eine kleine Übersicht zusammengestellt.

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Technische Stolpersteine, die Ihre Candidate Experience trüben

Die meisten Unternehmen legen viel Wert auf eine gute Candidate Experience. So werden Zeit und Geld investiert, um diese immer weiter zu verbessern. Oft wird dabei aber übersehen, dass die eigene Technologie sich negativ auf die Bewerbererfahrungen auswirken kann. Der Report „How Candidate Experience is Transforming HR Technology“ von CareerBuilder in den USA hat sich diesem Thema gewidmet und fünf technologische Hürden identifiziert.

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Nach diesem Prinzip sollten Unternehmen Bewerber auswählen – Artikel in der Huffington Post

Unternehmen, die ihre Einstellungsprozesse nicht strukturieren, verlieren viel Geld.

Seit einem Jahr arbeitet Andreas Gintaut beim Software-Entwickler Easysoft. Testautomation interessierte den 47-jährigen Informatiker und nach gut zwei Jahren als Einzelkämpfer freute er sich über mehr Teamarbeit. Auf seine Bewerbung bekam er postwendend eine Email mit Fragen, die in einem klassischen Bewerbungsgespräch gestellt werden: private und berufliche Ziele, Freizeitaktivitäten und ehrenamtliches Engagement und was ihn an der IT-Schmiede konkret interessiert. „Letzteres hat mich eher beruhigt“, erzählt der gebürtige Groß-Gerauer, „offensichtlich wollte das Unternehmen keinen Fachidioten, sondern den gesamten Mensch.“ Die Reaktionen der Bewerber auf diese Mail sind unterschiedlich, so Easysoft-Geschäftsführer Andreas Nau. Manche fragen, warum sie das beantworten sollen, andere setzen sich intensiv damit auseinander. Seit zwei Jahren strukturiert der Spezialist für Software-gestützte Seminarorganisation und Personalentwicklung seine Einstellungsprozesse – mit dem Ergebnis, dass sich das schwäbische Unternehmen seitdem von keinem Neuen mehr getrennt hat.

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Studie: Candidate Experience aus Sicht der Arbeitgeber

Candidate Experience ist ein geflügeltes Wort im Personalbereich. Doch wie schätzen sich Unternehmen eigentlich selbst ein? Nun hat sich eine deutsche Studie diesem Thema gewidmet. Das Ergebnis zeigt: Allen ist klar, dass Bewerbererfahrungen einen hohen Einfluss auf die Markenwahrnehmung haben – positiv wie negativ. Trotzdem sehen die Arbeitgeber noch an einigen Stellen Optimierungsbedarf, wenn es um ihr Recruiting geht.

Zur Candidate Experience zählen alle Erfahrungen, die ein Kandidat im Laufe eines kompletten Bewerbungsprozesses macht. Das heißt es beginnt nicht erst mit dem Vorstellungsgespräch oder dem Warten auf eine Rückmeldung, sondern startet bereits mit dem ersten Klick auf die Website des Unternehmens oder dem Lesen der Stellenanzeige und endet erst mit der Unterschrift unter dem Arbeitsvertrag.
Eine Studie von Textkernel beschäftigt sich nun mit dem Thema, wie Unternehmen sich selbst in diesem Bereich einschätzen. Knapp 50 Unternehmen nahmen an dieser Studie teil, mehr als die Hälfte mit einer Mitarbeiterzahl von über 10.000 Angestellten. Die immer größere Bedeutung der Candidate Experience wird bei den Ergebnissen deutlich. Knapp 80 Prozent der Befragten gaben an, dass eine positive Bewerbererfahrung für Sie wichtig ist und 90 Prozent meinten sogar ihre Bewerbungsprozesse aufgrund des Fachkräftemangels im kommenden Jahr noch verbessern zu wollen. Fast genauso viele erklärten auch sich des direkten Einflusses auf ihre Arbeitgebermarke und ihre Produktsicht bewusst zu sein.

Ihren eigenen Bewerbungsprozess stuften allerdings nicht mal 60 Prozent als positiv ein. Dreiviertel der Arbeitgeber meinen, dass ihnen ein einfacherer Bewerbungsablauf eine höhere Zahl an Bewerbern liefern könnte. Vor allem im Bereich der technischen Umsetzung beim Einreichen von Bewerbungen zeigt sich Verbesserungspotential.  Zwar bieten fast dreiviertel der Firmen ein Online-Bewerbungsformular an, doch das Ausfüllen dauert bei einigen bis zu 30 Minuten. In dieser Zeit springen viele potentielle Kandidaten weder ab.

Die Bewerbung mit einem Klick wird sogar nur von knapp einem Viertel der Befragten angeboten. Vor allem das Mobile Recruiting wird hier noch sehr stiefmütterlich behandelt. Obwohl zwei Drittel aller Bewerber ihr Smartphone für die Jobsuche nutze, bieten nur 31 Prozent der Unternehmen die Möglichkeit einer mobilen Bewerbung an.

Auch bei der „time-to-hire“ besteht noch Optimierungsbedarf. Zwar besetzen 44 Prozent der Unternehmen ihre Stellen nach maximal 2 Monaten neu. Fast die Hälfte der Teilnehmer gab jedoch an, bis zu 6 Monate für diesen Prozess zu brauchen.

Zudem erklärten über zwei Drittel der Unternehmen, nicht zu evaluieren, wie viele Kandidaten ihre Bewerbung aufgrund zu umständlicher Prozesse abbrechen. So fehlt zum Teil die Transparenz, an welcher Stelle Verbesserungspotential herrscht und wie die Candidate Experience weiter verbessert werden könnte.

Mitarbeiterbindung als Lösung im War of Talents

In Zeiten des Fachkräftemangels drehen sich die meisten Recruitingstrategien darum, wie neue Talente angeworben werden können. Leider wird dabei oft vergessen, auch auf Mitarbeiterbindung zu setzen und so wichtige und gut ausgebildete Mitarbeiter im Unternehmen zu halten. Doch wer nicht aufpasst riskiert im Werben um die besten Kandidaten den Kürzeren zu ziehen. Eine Studie der Hay Group beispielsweise prognostiziert eine Steigung der Fluktuationsrate in Unternehmen von 14% auf 15,2% bis 2018.

Doch warum kündigen Mitarbeiter? Und was können Sie dafür tun, damit diese Prognose nicht auf Ihr Unternehmen zutrifft? Wir haben ein paar mögliche Faktoren für Sie aufgeführt und schlagen Ihnen Lösungen vor, wie Sie damit umgehen können.

Ihre Mitarbeiter fühlen sich nicht genug eingebunden
Laut Studien hat die Einbindung von Mitarbeitern für knapp 80% der Human Ressources Manager eine hohe Priorität. Doch nur die Hälfte davon hat auch eine Strategie, um dies umzusetzen. Wer jedoch seine Mitarbeiter nicht einbindet oder ihre Fähigkeiten, Ansichten und Ideen nicht genug anerkennt, kann diesen das Gefühl vermitteln, sie würden nicht beachtet. Mitarbeiter, die sich nicht wertgeschätzt fühlen, neigen zur Wechselbereitschaft.

Setzen Sie auf regelmäßige Meetings und Gespräche. Nur wer weiß, was seine Mitarbeiter gut können und woran sie noch arbeiten müssen, hat die Möglichkeit  sie auch aktiv einzubinden. Durch regelmäßige Meetings, sowohl unter vier Augen als auch im kompletten Team, lernen Sie nicht nur die Stärken und Schwächen Ihrer Mitarbeiter kennen und können sie danach einsetzen und fortbilden, Sie sorgen damit auch dafür, dass sich diese mit ihrer eigenen Leistung und den Unternehmenszielen im Einklang befinden.

Sie kommunizieren Ihre Erwartungen nicht klar genug
Fast die Hälfte der befragten Fachkräfte in der Hays-Studie kritisieren, dass die Stellenbeschreibung in der Anzeige nicht Ihre jetzige Position und Aufgaben nicht treffend beschrieb. Mit unpräzisen Aufgabenbeschreibungen stellen Sie sich selbst vor Schwierigkeiten, die richtigen Personen im Bewerbungsprozess anzusprechen.

Untersuchen Sie Ihre Stellenanzeigen und versuchen Sie diese eindeutiger zu formulieren. Nehmen Sie so viele Informationen wie möglich darin auf und geben Sie auch ausreichende Details zu Unternehmensphilosophie, Zielen und Weiterbildungsmöglichkeiten auf.

Ihre Wertschätzung kommt bei den Mitarbeitern nicht an
Natürlich freuen sich Ihre Mitarbeiter, wenn Kunden ihnen ihre Begeisterung mittteilen, jedoch wünschen sich die meisten die Anerkennung ihrer Vorgesetzten. Fast 80% sagen, sie wären motivierter, wenn sie mehr Anerkennung erhalten würden.

Unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter dabei, sich noch stärker mit ihrem Job zu identifizieren. Mal ein kleines Lob oder, wie bei easySoft, eine im Infoboard veröffentlichte Erfolgsgeschichte kann Wunder bewirken. Die Anerkennung der Anstrengungen Ihrer Mitarbeiter hilft Ihnen dabei, diese zu motivieren und noch enger ans Unternehmen zu binden.

Ihre Mitarbeiter sehen keine Entwicklungsmöglichkeiten
Weniger als ein Viertel aller Arbeitnehmer haben das Gefühl, dass sich ihre Vorgesetzten für ihre berufliche Weiterentwicklung interessieren. Diese Einstellung ist gefährlich. Denn wer sich unterfordert fühlt, ist eher bereit sein Unternehmen zu verlassen, selbst wenn er ansonsten mit seinem Abreitgeber zufrieden ist. Gerade berufliche Selbstverwirklichung und Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind den heutigen Bewerbern und Beschäftigten besonders wichtig.

Versuchen Sie dem entgegenzusteuern und Ihren Mitarbeitern verschiedene Möglichkeiten anzubieten. Onlinekurse, Konferenzen, interessante Projekte oder Mentorenprogramme sorgen nicht nur für besser ausgebildete und motiviertere Mitarbeiter. Sondern auch dafür dass sich diese im Unternehmen wohlfühlen. So stärken Sie die das Employer Branding und haben durch die begeisterten Mitarbeiter auch noch die beste Arbeitgeberwerbung, die sich ein Unternehmen wünschen kann.

Nutzen Sie diese Vorschläge und behalten Sie im War of Talents die Nase vorn. Steigern Sie ihr Employer Branding und senken Sie die Fluktuation in Ihrem Unternehmen. Das Ergebnis sind glücklichere, engagiertere und produktivere Mitarbeiter. Es lohnt sich also!

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© 2018 Andreas Nau