Die Ansprüche moderner Talente an ein optimales Employer Branding wachsen. Insbesondere die Generationen Y und Z haben die Messlatte deutlich höher gelegt als die Jahrgänge vor ihnen. Doch nur die wenigsten Arbeitgeber können mithalten.

Mit dem iPhone begann der Hype ums Smartphone

Wir schreiben den 9. Januar 2007. Der damalige Apple-Chef Steve Jobs steht auf der Bühne des Moscone Center in San Francisco und präsentiert das erste iPhone. Das Gerät ist kaum größer als Jobs Handfläche, kann aber gigantisch viel.

Es ist iPod, Mobiltelefon und ein mobiler Minicomputer in einem. Am ersten Verkaufstag im Juli wechseln 270.000 Geräte den Besitzer. Seitdem reißt die Euphorie über die kleinen Touchscreen-Geräte nicht ab. Im Gegenteil haben sie unser bisheriges Mediennutzungsverhalten völlig umgekrempelt.

Mit Auswirkungen auf viele Bereiche des täglichen Lebens – auch auf das Employer Branding von Unternehmen. Der Hintergrund: Aktuell strömt die erste Generation an Talenten auf den Arbeitsmarkt, die ausschließlich mit Mobile Screens aufgewachsen ist: Die Generation Z. Sie wurde um die letzte Jahrhundertwende geboren und feiert nun ihren 18. Geburtstag.

Wie tickt die Generation Z?

Die Generation Z bildet somit die erste Post-PC-Generation und handelt nach dem Motto „Mobile only“. Im Gegensatz zu ihrer Vorgängergeneration der heute 27- bis 37-Jährigen, die gern als „Generation Y“ oder „Millennials“ bezeichnet werden, kennt sie da keine Kompromisse.

Die Ypsiloner sind zwar auch wie die Generation Z in der digitalen Welt aufgewachsen, haben aber noch die Ära der Desktop-PCs kennengelernt. Für sie ist es nicht ganz so schlimm, wenn nicht alle Anwendungen auf dem Smartphone in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Notfalls wechseln sie an den Laptop. Für die Generation Z ist das ein absolutes No-Go. Für sie muss das digitale Erleben aus einem Guss sein.

Denn das Medienverhalten von Jugendlichen und jungen Arbeitnehmern ist in den letzten Jahren nicht nur immer digitaler, sondern auch immer mobiler geworden. Heute besitzen 97 Prozent aller Jugendlichen ein Smartphone, das gerade bei der Informationssuche hoch im Kurs steht – das gilt auch für die Suche nach einem potenziellen Arbeitgeber.

Employer Branding im Digitalzeitalter

Unternehmen können hieraus wichtige Fakten für ihr Employer Branding ableiten. Zum Beispiel steht und fällt die Arbeitgebermarke damit, ob und wie sie für die Online-Welt aufbereitet ist. Die Reaktion, sobald Vertreter der Generation Z auf eine Karriereseite stoßen, die nur rudimentär mit Informationen bestückt und für die responsives Design ein Fremdwort ist, ist absehbar: Sie springt ab.

Denn aus ihrer Perspektive lässt eine solch antiquierte Bewerberhomepage darauf schließen, dass der Arbeitgeber in den letzten Jahren nicht gerade mit der Zeit gegangen ist. Statt einer Bleiwüste erwarten Bewerber Bilder aus dem Unternehmen, Recruiting-Videos oder weiterführende Informationen aus dem Azubi-Blog. Und all das sollte bitteschön zu jederzeit und an jedem Ort auf dem Handy abrufbar sein.

Employer Branding: Arbeitgeber geben sich höchstens eine Vier plus

Doch in diesen Punkten können offenbar nur die wenigsten Unternehmen mit den Erwartungen junger Talente mithalten, wie Forscher aus Bamberg feststellen mussten. Für die Studie Recruiting Trends 2018 baten sie Arbeitgeber, sich mit einer Schulnote für ihr eigenes Employer Branding zu bewerten.

Die Ergebnisse hätten nicht erschreckender ausfallen können. Im Durchschnitt geben sich die Top-1.000-Unternehmen für ihre Employer Branding Leistung gerade einmal die Note 3,63. Das entspricht einer Vier plus.

Employer-Branding-Dilemma: Wie moderne Software helfen kann

Das müsste nicht sein. Denn nie standen mehr Hilfsmittel für ein optimales digitales Employer Branding zur Verfügung als heute. Zum Beispiel gelingt die Anbindung eines responsiv gestalteten Bewerberportals an die eigene Homepage mit dem richtigen Bewerbermanagementsystem im Handumdrehen.

Auch innerhalb des Systems von easysoft liegt eine fertige Karrierehomepage vor, die spielend leicht an das Corporate Design eines Arbeitgebers angepasst werden kann und alles bietet, was Bewerber erwarten:
• Mobile Abrufbarkeit
• Ein übersichtliches Stellenportal
• Einbindungsmöglichkeiten weiterführender Informationen in Form von Videos, Bildern und Infografiken

So geht Employer Branding heute. Unterstützt die Karrierehomepage dann auch noch eine vereinfachte Möglichkeit, sich per Smartphone schnell und einfach zu bewerben, sind rasche und zahlreiche Bewerbungseingänge Programm. Aber das ist wiederum eine Geschichte, die ein anderes Mal erzählt werden soll…