Personaler kennen es aus der Praxis: Die Nutzung von Facebook & Co ist weiter gestiegen. Der Kulturwandel stellt HR-Verantwortliche vor mobile, digitale und soziale Herausforderungen.

Studien zeigen es: Die sozialen Medien werden für die Personalabteilung immer wichtiger. So stieg der soziale Medien Index ASMI von Mitte vergangenen Jahres bis zum Dezember um zehn Punkte. Seit seiner ersten Veröffentlichung im Juni 2012 kletterte der ASMI sogar um 36 Zähler. Jedes dritte Unternehmen (29 Prozent) nutzt derzeit Social Media, um Mitarbeiter zu rekrutieren. Dies ist der häufigste Anlass. Gutes Personal gewinnen möchte auch Andreas Nau.

Als IT-Dienstleister entwickelt seine Firma mit Standorten in St. Johann und Bretten Software für Seminarorganisation und Personalentwicklung. 13 neue Mitarbeiter hat Easysoft 2014 eingestellt, inzwischen arbeiten hier 51 Personen. Im April kommen zwei weitere dazu. Mindestens drei der neuen Fachkräfte hat der Geschäftsführer über Facebook gefunden. „Über das soziale Medium findet oftmals der Erstkontakt statt. Hier erreichen wir auch Menschen, die uns noch nicht kennen“, erläutert Nau. Er ist sich sicher, dass er diese drei Neuen ohne Facebook nicht kennengelernt hätte. Trend: Mehr Recruiting über Xing, Facebook & CoVon klassischen Printanzeigen ist Nau nicht überzeugt, er sucht Personal lieber in allen gängigen Netzwerken: Xing, Google+, Facebook, Twitter und LinkedIn. Hier postet Easysoft bis zu drei Beiträge in der Woche, meistens Firmennews oder Impulse zum Thema Personalentwicklung. „Wir sind von den soften Themen weg gekommen. Stattdessen nutzen wir die Medien, um unser Netzwerk über offene Stellen zu informieren“, erläutert der Geschäftsführer. Online-Netzwerke funktionieren für Easysoft auch deswegen so gut, weil die Mitarbeiter sich stark mit der Firma identifizieren und Stellenanzeigen liken und teilen und damit an ihre eigenen Kontakte weitergeben. Dadurch entsteht ein Schneeballeffekt, der Reichweite macht. Bewerber suchen heute nicht mehr nur über einen Kanal nach einem Job. Deshalb sollten Personalverantwortliche mehrere Wege nutzen, selbst wenn sie ihre Zielgruppe gar nicht auf allen Plattformen vermuten. Die firmeneigene Karriereseite ist daher nur ein Anlaufpunkt. Weitere Impulse können Personaler über Xing und LinkedIn setzen oder über die klassischen Online-Karriereportale. So werden Firmen auf vielen digitalen Kanälen sichtbar…

Lesen Sie hier den kompletten Artikel: http://www.econo.de/no_cache/nachrichten/einzelansicht/article/per-facebook-und-co-zum-neuen-job.html